Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue

Modellregion voller Leben

Singschwäne im Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue © Prüter

Die Elbtalaue ist ein international bedeutendes Rast- und Durchzugsgebiet für nordische Schwäne und Gänse. Die Singschwäne erreichen das Elbetal Anfang November. Zum Schlafen suchen sie die Elbufer, Altarme oder überschwemmte Elbwiesen auf. Nach Sonnenaufgang fliegen sie auf die Wiesen und Felder in Elbnähe, um zu weiden. Bis zu 2500 Singschwäne wurden im Winterhalbjahr im Biosphärenreservat gezählt. Im März machen sie sich wieder auf den Weg in ihre Brutheimat in Nordosteuropa und Westsibirien.

Hoch und Niedrigwasser, überflutete Wiesen und weiße Sandufer prägen das Bild der Elbe im Wechsel der Jahreszeiten. Eingebettet ist dieses naturnahe Panorama zwischen den Elbdeichen in eine durch historische Nutzungsformen geprägte Kulturlandschaft.

Lernen sie die Flusslandschaft mit ihren vielen Gesichtern, ihrer Tier- und Pflanzenwelt und landschaftlichen Schönheit kennen, erleben Sie Natur und Landschaft hautnah!

Daten & Fakten

Gründungsjahr: 1997, Schutz nach Landesrecht 2002

Größe: 56.760 ha

Geographische Lage: Nordostniedersachsen, Elbetal zwischen Schnackenburg und Lauenburg, 50 km südöstlich von Hamburg

Landschaften: Tieflandstrom und Auenlandschaft mit Altwassern, Auwaldresten und Feuchtgrünland, Binnendünen und bewaldete Talsandflächen.

 

Bei Hitzacker fällt die saaleeiszeitliche Hochfläche steil zur Elbe ab. Hier befindet sich ein kleiner Weinberg – einer der nördlichsten Europas. Vor dort aus bietet sich dem Blick das weite Panorama der Elbtalaue – vom Elbstrom mit Buhnen, Elbwiesen und dem Deich bis hin zu der weiten Elbmarsch hinter den Deichen mit Wiesen, Äckern, Dörfern und Dünenkiefernwäldern im Hintergrund. © Königstedt