Naturpark Feldberger Seenlandschaft

Im Land der Fischotter, Adler und Seen

Der Schmale Luzin ist die Perle der Feldberger Seen. Er wurde bereits 1939 als Schutzgebiet ausgewiesen. Mit seiner Länge von 7 km und der geringen Breite von 150 bis 300m, erinnert er mehr an einen Fluss als an einen See. Eine Attraktion besonderer Art ist die handbetriebene Fähre mit der Sie im Sommerhalbjahr zwischen West- und Ostufer übersetzen können.

Weite Wälder, Hügel, Täler, sandige Ebenen, eindrucksvolle Binnendünen, klare Seen und versteckte Moore, historische Bauwerke, Heimatstuben und Museen, all das ist in diesem Naturpark zu finden. Die Feldberger Seenlandschaft bildet mit dem brandenburgischen Naturpark Uckermärkische Seen eine Einheit. Beide zeigen die vollständige eiszeitliche Formenabfolge, die glaziale Serie, mit Grundmoräne, Endmoräne, Sander und Urstromtal. Die umfangreichen Grundmoränenflächen im Norden des Naturparks werden heute vorwiegend landwirtschaftlich genutzt. Daran schließen sich in Richtung Süden Endmoränenbögen an, die im Raum Feldberg zusammentreffen. Diese weitestgehend von Wald bestandenen Flächen weisen, zumindest für Norddeutschland, enorme Höhenunterschiede auf.

Südlich der Endmoränen finden wir ausgedehnte Sanderflächen mit Binnendünen, auf denen heute ausgedehnte Kiefernwälder wachsen.
Zahlreichen seltenen Tierarten bietet der Naturpark mit seinen Wäldern, Mooren, Seen, Wiesen, Weiden und Äckern einen hervorragenden Lebensraum. Besonders hervorzuheben sind Fischotter und Biber. Als Besonderheit hat der Naturpark den ältesten Buchenwald Deutschlands, „Die Heiligen Hallen“, aufzuweisen, in dem seit langer Zeit keine Bäume mehr eingeschlagen werden. Dieses Naturschutzgebiet bei Lüttenhagen gehört zu den ältesten Schutzgebieten in Deutschland und wurde 1938 ausgewiesen.

Die Windmühlenstadt Woldegk liegt am Fuße der Helpter Berge, welche mit 179m die höchste Erhebung im Norddeutschen Tiefland darstellen. Die heute noch vorhandenen fünf Windmühlen werden als Technisches Denkmal, Museum, Cafe, Wohnhaus und Töpferei genutzt.

Die Windmühlenstadt Woldegk liegt am Fuße der Helpter Berge, welche mit 179m die höchste Erhebung im Norddeutschen Tiefland darstellen. Die heute noch vorhandenen fünf Windmühlen werden als Technisches Denkmal, Museum, Cafe, Wohnhaus und Töpferei genutzt.
Kulturgeschichtlich interessant ist vor allem Feldberg. Einer der berühmtesten Bewohner Feldbergs war der Schriftsteller Hans Fallada, der hier lebte und arbeitete. Heute befindet sich in Carwitz in seinem ehemaligen Landhaus das Fallada-Museum. Der mühlenreichste Ort in den neuen Bundesländern, Woldegk, bietet seinen Gästen neben einem Mühlenmuseum auch eine interessante und abwechslungsreiche Geschichte.

Daten & Fakten

Größe: 34.500 ha

Geographische Lage: Der Naturpark befindet sich im Südosten des Landes Mecklenburg/Vorpommern im Landkreis Mecklenburg-Strelitz, östlich der Kreisstadt Neustrelitz.

Landschaften: Nadelwald, Laubwald, Mischwald, Seen, Moor; Geländeausformung: wellig; gebirgig (in den Endmoränenbereichen)