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100 Jahre Nationalparks in Europa – wo stehen wir in Deutschland?

Wildnis im Nationalpark Bayerischer Wald. Foto: Karl Friedrich Sinner, Nationalpark Bayerischer Wald

1970 wurde in Deutschland der erste Nationalpark gegründet: der Bayerischer Wald. In Europa wurden die ersten Nationalparks 1909 in Schweden errichtet. In der öffentlichen Wahrnehmung spielen diese ökologisch besonders wertvollen Gebiete eine untergeordnete Rolle. Die meisten Menschen fühlen sich durch die natürliche Schönheit der Nationalparks angezogen und nutzen sie für ihre ganz persönliche Begegnung mit wilder Natur.

Nationalparks können mehr als einfach nur schön sein. Welches Potential ihnen innewohnt stellt eine Tagung am 5./6. Juli im Nationalpark Bayerischer Wald dar, auf der Stand und Perspektiven dieser Schutzgebietskategorie vorgestellt und diskutiert werden.

Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat sein Kommen zugesagt und wird die Bedeutung der Nationalen Naturlandschaften im Zeichen von Klimawandel und Biodiversität in den Fokus rücken. Sein bayerischer Kollege Markus Söder, Umweltminister des Freistaates Bayern, wird die Naturschutzpolitik seines Landes vorstellen und am Abend zum Empfang bitten. Vertreter aus Verbänden, Stiftungen, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung werden die Bedeutung von Nationalparks für die Biodiversität, die Inwertsetzung von Ökosystemleistungen sowie die regionale Wertschöpfung vorstellen und mit ihren Referaten die Funktion der Nationalen Naturlandschaften in einen übergeordneten Kontext stellen.

Das Programm sowie Unterlagen zur Anreise und ein Hotelverzeichnis finden Sie hier.

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