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In der Märkischen Schweiz geht die Lunge auf Samt

Eiszeitliche Formungen prägen den Naturpark Märkische Schweiz. Foto: Peter Churfürst

Die Kleinstadt Buckow gilt als Perle
des Naturparks Märkische Schweiz,
nur 30 Kilometer hinter der östlichen
Berliner Stadtgrenze gelegen.
Die Naturparkroute steht dabei im Zeichen eines Tieres mit einem ungewöhnlichen Namen. Die Gemeine Keiljungfer schmückt als Wappentier des Naturparks nicht nur Schilder und Karten, sondern begleitet die Ausflügler auch auf ihrem Weg rund um den Schermützelsee und durch die von der letzten Eiszeit geformte Landschaft. Dabei handelt es sich um eine gelb-schwarz gefärbte Libelle. Beim Männchen wirkt die Verdickung der letzten Segmente des Hinterleibs wie ein Keil. 53 von 75 heimischen Libellenarten schwirren durch dieses Naturparadies.

Der Natura Trail führt auch am
Stobberbach vorbei.
Im Naturpark Märkische Schweiz werden Ausflügler bei Führungen sogar mit dem für die sprichwörtliche Streusandbüchse eigentlich ungewöhnlichen Ausspruch „Berg frei“ begrüßt. Denn es geht ab und zu einige Meter „hoch“ hinaus. Im Besucherzentrum des Naturparks „Schweizer Haus“ kann dann jeder sein Wissen überprüfen und ergänzen. Schließlich sind im Gebiet mehr als 200 Vogelarten heimisch. 57 Brutvogelarten stehen auf der „Roten Liste“. Dazu gehören Eisvogel, Schwarzstorch, Rohrweihe und Wiedehopf.
Im Wald wachsen Kiefern, Hainbuchen und Robinien. An den etwas feuchteren Standorten gedeihen Ulmen-, Ahorn-, Eichen- und Lindenarten sowie Rotbuchen.
Am Ende der Wanderungen auf der Naturparkroute und dem Natura Trail wird wohl jeder Gast der Lobpreisung des königlichen Leibarztes zustimmen. Hier geht die Lunge wirklich auf Samt.
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2010 © EUROPARC Deutschland
Dachverband der Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks - Nationale Naturlandschaften
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