Banner mit Verlinkung zur Startseite
 

Durch Suental und Ilsetal

Wandertipp für Ilsenburg

Wer abseits überlaufener touristischer Routen eine abwechslungsreiche Wanderstrecke sucht, der findet hier den Vorschlag für eine Wanderung mit einer Länge von ca. 10 km, die in zwei bis drei Stunden zu bewältigen ist. Sie führt, ausgehend vom Luftkurort Ilsenburg im Nationalpark Harz, durch schöne Buchenwälder zur Westerbergklippe sowie durch das romantische Ilsetal.

Foto: Das Ilsetal. Foto: Frank Steingass

Foto: Das Ilsetal. Foto: Frank Steingass

Der Blochhauer im Ilsetal ist Ausgangspunkt der Tour. Die Wanderung folgt zunächst dem Zeichen des Radfernwanderweges R1 über die Waldhöhe und biegt dann ins Suental ab. Talaufwärts erlebt der Wanderer einen naturnahen und artenreichen Wald. Bald erreicht man die Reste einer alten Tonmühle. Am Ende des Tales beginnt die Granitstufe. Hier überwindet ein kurzes, steiles Wegstück etwa 100 Höhenmeter. Oben ist der Windenweg mit einer Schutzhütte erreicht. Links führt der Wanderweg Richtung Froschfelsen. An der nächsten Wegegabelung, an Försters Tränke, zweigt ein nach rechts ansteigender Weg zu einem Rastplatz ab, von wo der Weg zum Froschfelsen abgeht. Dieser Felsen ist ein großer Granit-Monolith, bei dessen Anblick man an einen riesigen Frosch denkt. Tatsächlich ist er aber durch die so genannte „Wollsackverwitterung“ des Granits entstanden. Der Froschfelsen befindet sich auf dem Meineberg, in einer Waldregion, die stark von Borkenkäferbefall betroffen ist. Hier wird intensiv versucht, die Ausbreitung des Borkenkäfers auf bewirtschaftete Waldgebiete außerhalb des Nationalparks zu vermeiden.

Vom Froschfelsen aus führt ein mit Gras bewachsener Weg vorbei an der Schutzhütte zur Westerbergklippe, dem höchsten Punkt unserer Wanderung. Die Klippe kann man besteigen und wird mit einem herrlichen Panoramablick über das Rohn- und Ilsetal bis zum Brocken belohnt. Hier wachsen urwüchsige Eichen- und Kiefernbestände. Diese seltene Waldform ist im östlichen Harz noch mehrfach zu beobachten, erreicht aber in dieser typischen Ausprägung im Ilsetal ihren westlichsten Punkt.

Der Weg führt nun über den Südhang des Rohntales zurück zur Waldstraße. Geleitet von altehrwürdigen Buchen, Eichen, Kiefern und Fichten gelangt man durch ein urwüchsiges Tal zum Zanthierplatz, wo eine Gedenktafel an Forstmeister Hans Dietrich von Zanthier, den Vater der Idee der Nachhaltigkeit, erinnert. Auf dem Heinrich-Heine-Weg geht es entlang der Ilse zurück nach Ilsenburg.

Nationalparkhaus Ilsetal

Foto: Das Nationalparkhaus Ilsetal stellt den Feuersalamander, ein Bewohner der Umgebung, in seiner Ausstellung vor. Ein Ranger beantwortet Fragen und gibt gute Tips für Ausflüge.

Vom Parkplatz im Ilsetal bis zum Nationalparkhaus verläuft dieser Wanderweg teilweise parallel zu dem seit kurzem eingerichteten Borkenkäferpfad, der als Schleife innerhalb dieses Rundweges zu absolvieren wäre, wenn man weitere drei Kilometer zu laufen bereit ist. Am Ortseingang von Ilsenburg wartet das Nationalparkhaus Ilsetal mit seiner Ausstellung auf Besucher. 

Broschüre: Auf Schusters Rappen durchs Ilsetal (PDF-Flyer) 

Kontakte
Nationalparkhaus Ilsetal
Tel. 03 94 52 / 8 94 94
geöffnet täglich von 8:30 bis 16:30 Uhr

Tourist-Information Ilsenburg
Tel. 03 94 52 / 1 94 33
www.ilsenburg.de

english version*
A A+ A++
NATIONALE NATURLANDSCHAFTEN | INFOTHEK | PARTNER & SPONSOREN | KONTAKT | SITEMAP | LOGIN

2010 © EUROPARC Deutschland
Dachverband der Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks - Nationale Naturlandschaften