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Newsbox - 03/2010

Bislang war Deutschland für seine Kulturschätze wie das Heidelberger Schloß oder die Wartburg, über die Landesgrenzen hinweg bekannt. Auf diese Perlenkette werden jedoch weitere Juwelen aufgereiht, die man landläufig in Deutschland nicht vermutet hätte: Einige Naturlandschaften werden nun aufgrund ihrer Einmaligkeit von der UNESCO geadelt.
Mit dem Einzug des Frühlings machen sich strenge Prüfer aus Paris in höchst offiziellem Auftrag auf den Weg in besonders schöne Areale in ganz Deutschland. Hier graben sie in der Erde unter einem dichten Blätterdach, nehmen Proben aus einem Moor, messen den Umfang von Baumstämmen und verschaffen sich auf ausgedehnten Wanderungen einen guten Überblick über das Gebiet. Unterwegs treffen sie sich mit Förstern, Jägern, Eigentümern, Naturschützern, Landwirten und möglichst vielen Einwohnern umliegender Ortschaften, um eine wichtige Frage für die UNESCO zu klären: „Wie stehen Sie zum Titel Weltnaturerbe?“
Die Lobby der Commerzbank-Zentrale in Frankfurt/Main macht derzeit viel Lust auf einen Ausflug ins Grüne. Schließlich können sich die Besucher des Gebäudes am Kaiserplatz mit etwas Fantasie wie in einem gesunden Wald fühlen. Die Ausstellung „Weltnaturerbe Buchenwälder“ zaubert mit mächtigen Baumstämmen und einem sich nach dem Wechsel der Jahreszeiten richtendem Kronendach eine sehr authentische Atmosphäre.
Das "Praktikum für die Umwelt" von Commerzbank und EUROPARC Deutschland bringt frischen Wind in das Studium. Seit mehr als 20 Jahren führen Commerzbank und EUROPARC Deutschland das von der UNESCO ausgezeichnete Projekt gemeinsam durch. Seitdem haben über 1.200 Praktikanten in den National- und Naturparks, sowie Biosphärenreservaten einzigartige Orte für ihr Engagement gefunden.
Das Lob vom Träger des alternativen Nobelpreises Professor Michael Succow für den Grumsiner Forst im Norden der Schorfheide könnte kaum schwärmerischer ausfallen.
Das Heulen in der pechschwarzen Nacht klingt für den ersten Moment etwas unheimlich. Während die ersten Laute noch ganz unscheinbar klingen, steigern sich die Töne bis zur hellen Melodie. Nun herrscht kein Zweifel mehr: Wölfe! Sie suchen mit ihrem Rufen entweder einen Partner, verteidigen ihr Revier gegen andere Rudel oder stimmen sich so auf die Jagd ein.
Bei diesen Angeboten dürfte sich die Vorfreude auf Erlebnisse im Grünen wie von selbst einstellen: Waldpicknick mit Bärlauchsuppe und Klosterbier, Wanderungen zu Wiesen voller Narzissen, Schlemmerradtour mit Drei-Gang-Menü, Ranger-Touren für jedermann, Ausflüge mit Planwagen und dem Schiff und außerdem noch regionaltypische Gerichte aus Brennesselgemüse oder Eierspeisen auf Schwarzbrot.
Der Weg zum Waldaktionär  dauert nur wenige Augenblicke. Statt eines aufwändigen Gesprächs bei der Bank und unzähliger Formulare genügen wenige Klicks auf der Internetseite „waldaktie.de“ und schon kann sich der Käufer bequem und mit einem guten Gefühl zurücklegen. Er erhält zwar für seinen Einsatz keine Dividende in einer mehr oder minder großen Geldsumme. Dafür sucht er sich aber seine ganz persönliche Parzelle in einem neuen Waldstück im Mecklenburg-Vorpommern aus, wo er mit zehn Euro pro Aktie die Bepflanzung einer zehn Quadratmeter großen Fläche unterstützt.
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