Naturpark Bayerischer Wald

Der Pfahl verläuft auf einer Länge von nahezu 150 km vom Naabtal in der Oberpfalz bis nahe Linz in Oberösterreich.

Wälder, Wiesen, alte Steine

Im Südosten der Bundesrepublik, zwischen der Donau und den Hochlagen entlang der bayerisch-böhmischen Grenze, liegt der Naturpark Bayerischer Wald. Er gehört zu den größten Naturparken Deutschlands und ist Teil des größten zusammenhängenden Waldgebietes Mitteleuropas. Mit einem Anteil von etwa 50% ist der Wald das bestimmende Landschaftselement. Die höchste Erhebung ist mit 1456 m der Große Arber. Kaum ein anderer Naturpark kann vom Naturhaushalt her eine ähnliche Vielfalt bieten: von den Donauauen bis hin zu den Hochlagen-Fichtenwäldern und den Hochmooren im bayerisch-böhmischen Grenzgebirge. Die natürlichen bzw. noch recht naturnahen Wälder in der Grenzregion und die attraktive und historisch gewachsene Kulturlandschaft des übrigen Naturparkgebietes machen den Naturpark Bayerischer Wald zu einem wichtigen Baustein im Schutzkonzept für die Großlandschaft des Bayerischen Waldes.

Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten finden hier letzte Rückzugsgebiete. So leben hier z. B. noch Luchs, Auerhuhn, Fischotter und Flussperlmuschel. Auch die Naturparkflora enthält etliche Kostbarkeiten wie z. B. den Ungarischen Enzian, die Hollunderorchis oder die Arnika.

Der Bayerische Wald ist für seine vielfältige Tradition und sein Brauchtum bekannt, wie kaum eine andere Region. Ob Prozessionen, Reiterwallfahrten oder zünftige Volksfeste, das ganze Jahr über spüren Sie als Gast die Verbundenheit mit althergebrachten Bräuchen und Sitten.

Die Ilz – Schwarze Perle des Bayerischen Waldes Die Ilz ist eines der letzten und saubersten Wildwasser Deutschlands.

Daten & Fakten

Gründungsjahr: 1967

Größe: 307.700 ha

Geographische Lage: Bayerischer Wald zwischen Donau und Böhmischer Grenze

Landschaften: Nadelwald, Mischwald, Fließgewässer, Moor, Grünland