Biosphärenreservate in Deutschland

Alternative Mobilitätskonzepte finden immer mehr Anklang in der Gesellschaft und kommen gleichzeitig der Umwelt zugute. Sei es CarSharing, Mitfahrgelegenheiten oder die Fahrt mit dem Zug, das eigene Auto bleibt immer öfter in der heimischen Garage. Nachhaltig kommt man auch in den Nationalen Naturlandschaften von A nach B. In den meisten Biosphärenreservaten gibt es umfangreiche ÖPNV-Angebote, die auch in ländlichen Regionen die Mobilität sichern. Der „Rasende Roland“ im Biosphärenreservat Südost-Rügen gehört wohl zu den bekanntesten Fortbewegungsmitteln der Region. Mit nachhaltiger Mobilität trägt man zur langfristigen Sicherung der einzigartigen Landschaften und damit auch zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei. Außerdem werden durch den Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes und die Verbesserung der touristischen Angebote gleichzeitig die regionale Wertschöpfung gesteigert und Arbeitsplätze geschaffen.

Gerade für Touristen der Biosphärenreservate, ob Tages- oder Übernachtungsgäste, ist auch eine umweltverträgliche An- und Abreise von Bedeutung. Wer nachhaltig reisen möchte, wählt umweltfreundliche Varianten wie Bahn oder Bus. Mit dem Projekt „Fahrtziel Natur“, eine Kooperation der Deutschen Bahn mit BUND, NABU und VDN, erreicht man günstig zahlreiche Gebiete der Nationalen Naturlandschaften. Neben dem bereits erwähnten „Rasenden Roland“ auf der Bäderlinie der Insel Rügen, ist man auch im Biosphärenreservat Thüringer Wald gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Ermöglicht wird dies durch das „Rennsteigticket“. Mit der Gästekarte und dem darin enthaltenen „Rennsteigticket“ können Übernachtungsgäste von elf Gemeinden des Biosphärenreservates kostenfrei die „RennsteigBusse“ sowie am Wochenende das „RennsteigShuttle“ nutzen und so das Gebiet uneingeschränkt entdecken. Ein ähnliches Prinzip verfolgt in der Uckermark das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin mit dem „UckermarkShuttle“. Als Rund- und Ausflugslinie fährt der Bus an allen Wochenenden und Feiertagen auch die Gebiete an, die sonst nicht vom ÖPNV bedient werden. Außerdem erhalten die Gäste die Möglichkeit an gewünschter Stelle ein- und auszusteigen. Dies sind nur einige Beispiele funktionierender Mobilitätskonzepte in den Nationalen Naturlandschaften.

Das man sich auch als Bewohner oder Bewohnerin der Nationalen Naturlandschaften umweltverträglich fortbewegen kann, wird im Biosphärenreservat Rhön deutlich. Das Prinzip der Mitfahrgelegenheit gibt es schon länger, es bedient aber vor allem größere Städte. Die regionale Online-Mitfahrzentrale des Biosphärenreservates Rhön hingegen deckt gezielt die ländlichen Regionen des Biosphärenreservates ab und möchte diese untereinander und mit umliegenden Kreisstädten vernetzen. Frei nach dem Motto „die Autos voller, die Straßen leerer und die Bevölkerung mobiler machen“ profitieren Fahrer, Mitfahrer und die Natur von diesem Vorreiterprojekt.

Gut und sehr umweltfreundlich unterwegs ist man in den Biosphärenreservaten auch mit dem Fahrrad. Besonders im Trend sind derzeit Elektrofahrräder. Ausgestattet mit E-Bike oder Pedelec kann man auf zahlreichen Radwanderwegen die Nationalen Naturlandschaften erkunden. Elektrofahrräder gehören auch im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin zum Konzept eines intelligenten Mobilitätssystems. Ergänzt durch verschiedene Angebote des ÖPNV wird eine Null-Emissions-Gesellschaft angestrebt. Funktionieren kann dies jedoch nur, wenn auch eine entsprechende Infrastruktur bereitgestellt wird.

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