Biosphärenreservate in Deutschland

Als Modellregion für eine nachhaltige Entwicklung haben Biosphärenreservate die Aufgabe neue Wege für eine nachhaltige Mensch-Umweltbeziehung zu entwickeln und zu erproben. Die oft komplexen Wirkungszusammenhänge zwischen Naturhaushalt, Landnutzung, Kultur und sozioökonomischen Rahmenbedingungen stehen dabei im Fokus der Betrachtungen. Forschung und ökologische Umweltbeobachtung dienen der Analyse und Dokumentation der Entwicklung von Biosphärenreservaten und zur Überprüfung der gesetzten Entwicklungsziele. Darüber hinaus sollen die Ergebnisse der Forschung als Entscheidungsgrundlage für das Management der jeweiligen Gebiete und im besten Fall für die gesamte Region dienen.

Forschung und Monitoring in Biosphärenreservaten sind angewandt, ziel- und umsetzungsorientiert. Sie sollen einen interdisziplinären Ansatz verfolgen und innovative Projekte für die Gebiete und vor allem für die Regionen entwickeln. Sie stehen in einer Wechselbeziehung zu den Zielen und Aufgaben der Biosphärenreservate und liefern wichtige Erkenntnisse für die Umsetzung der Maßnahmen:

  • Sammlung und Bereitstellung von Grundinformationen und -daten zum Biosphärenreservat
  • Wissenschaftliche Begleitung und fachliche Unterstützung bei der Etablierung einer nachhaltigen Entwicklung in den jeweiligen Regionen
  • Monitoring in Bezug auf ökosystemare Umweltbeobachtungen
  • Monitoring zur Nachhaltigkeit
  • Erfolgskontrolle und Evaluierung
  • Initialisierung von interdisziplinären Forschungsnetzwerken und Integration in die Forschungsaktivitäten anderer Biosphärenreservate
  • Vorbereitung von Entscheidungen und Kommunikation von Ergebnissen
  • Werbung für Ziele und Aufgaben der Biosphärenreservate in der Bevölkerung

Biodiversität, Klimawandel, Bildung für nachhaltige Entwicklung, erneuerbare Energien, nachhaltiger Tourismus und eine nachhaltige Regionalentwicklung sind nur einige Bereiche in denen Biosphärenreservate wichtig sind für die Forschung.

Meist sind die Biosphärenreservate in ihren finanziellen und personellen Mitteln unzureichend ausgestattet, um selbst Forschungsprojekte und ökologische Umweltbeobachtung durchführen zu können. Daher gibt es in den meisten Gebieten eine enge Zusammenarbeit mit Partnern aus Hochschulen, Universitäten und anderen Bildungs- sowie Forschungseinrichtungen.

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