Biosphärenreservate in Deutschland

Mit dem Anstieg des Altersdurchschnitts und dem wachsenden Gesundheitsbewusstsein der deutschen Bevölkerung gewinnt das Thema Gesundheitstourismus zunehmend an gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Bedeutung. Als Gesundheitstourismus wird jene Form des Reisens verstanden, bei denen Gesundheitsdienstleistungen und medizinische Behandlungen einen zentralen Schwerpunkt bilden. Hierzu zählen neben Kur- und Rehabilitationsreisen auch Wellness- und Fitnessreisen.

Die Nationalen Naturlandschaften bieten mit ihren attraktiven Naturkulissen in den ländlichen Regionen eine bedeutende Möglichkeit zur Erholung für die angrenzenden Verdichtungsräume. In Anbetracht der immer älter werdenden Bevölkerung müssen die Schutzgebiete sich auf die veränderte Nachfragestruktur und Verhaltensweise von Reisenden einstellen. Barrierefreiheit und Gesundheitsangebote spielen bereits heute eine wichtige Rolle bei der Auswahl der Urlaubsregion. Doch ein funktionierender Gesundheitstourismus und die Bewahrung der charakteristischen Natur- und Kulturlandschaft sind mit diversen Anforderungen und Voraussetzungen verbunden:

  • Sensibilisierung aller Akteure/Akteurinnen und Gäste in Bezug auf gegenseitigen Respekt
  • Berücksichtigung der gegebenen Schutzbestimmungen und Richtlinien
  • Einbindung von lokalen Akteuren und Akteurinnen

Biosphärenreservate haben die Aufgabe innovative Tourismuskonzepte, die an einzelne Alters- und Bevölkerungsgruppen angepasst sind, zu entwickeln und auszubauen. Es geht um einen nachhaltigen Tourismus, der die Überalterung, die damit einhergehenden veränderten Lebensgewohnheiten und den erhöhten Erholungsdruck aus den angrenzenden Ballungsräumen mit einbezieht.

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