Biosphärenreservate in Deutschland

Biosphärenreservate als Modellregionen für eine soziale, ökologische und wirtschaftliche Entwicklung streben eine ausgewogene Beziehung zwischen Mensch und Umwelt an. Durch die gezielte Förderung von nachhaltigen Projekten bieten sie Raum für neue Wirtschaftskonzepte mit einer ökologischen Ausrichtung. Betrachtet man die einzelnen Sektoren, bedeutet das für den primären Wirtschaftssektor die Förderung einer ökologischen Landwirtschaft sowie naturnaher Waldwirtschaft als nachhaltige Landnutzungsformen. Im sekundären Wirtschaftssektor soll die Entwicklung nachhaltiger Nutzung mit innovativen Produktionsansätzen (z. B. saubere Technologien, erneuerbare Energien) vorangetrieben werden, um Energieverbrauch und Rohstoffeinsatz stetig zu verringern. Im tertiären Sektor, also im Bereich der Dienstleistungen, soll die Vermarktung von regionalen und umweltschonenden Produkten gefördert werden. Biosphärenreservate eignen sich hervorragend, um regionale Vermarktungsstrukturen für nachhaltig erzeugte Produkte zu etablieren. Es werden dort sektorenübergreifende Konzepte für regionale Wirtschaftskreisläufe mit effektiven Transportwegen entwickelt, erprobt und umgesetzt, um die Wertschöpfung in der Region zu stärken.

Auch der Tourismus wird in die Betrachtung des nachhaltigen Wirtschaftens eingebunden, denn dieser bietet die Möglichkeit die Biosphärenreservate einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Er kann außerdem einen beachtlichen Teil zur Regionalwirtschaft beitragen.

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