Biosphärenreservate in Deutschland

Naturtourismus hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Trend entwickelt – Tendenz steigend! Wer jedoch die Natur mit allen ihren Facetten auch in Zukunft erleben möchte, muss das eigene Reiseverhalten anpassen: Beim naturverträglichen Reisen geht es vor allem um die Erhaltung, aber auch die nachhaltige Nutzung der Landschaft. Durch Naturtourismus können sich neue Möglichkeiten für die Region ergeben, um die Natur zu schützen und gleichzeitig die Region nachhaltig zu entwickeln. Naturnaher Tourismus im Einklang mit einer nachhaltigen Ausrichtung funktioniert allerdings nur dort, wo die Schutzziele der Nationalen Naturlandschaften nicht gefährdet werden.

Neben der Besonderheit der Natur- und Kulturlandschaft und dem damit verbundenen Erholungseffekt bieten die Biosphärenreservate auch eine Fülle an Naturerlebnisangeboten. Informations- und Naturerlebniszentren entwickeln in den Biosphärenreservaten ein umfangreiches Programm mit Ausstellungen und Führungen zu verschiedenen Themenbereichen. Ein attraktives Wegeleitsystem führt die Gäste durch das Gebiet. Diverse Attraktionen bieten die Möglichkeit, die Gebiete aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. So lässt sich beispielsweise vom Baumwipfelpfad auf bis zu 18 Meter Höhe das „Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen“ überblicken oder das „Biosphärenreservat Spreewald“ mit dem Kanu auf dem Wasserweg erkunden.

Eine tragfähige Tourismusentwicklung muss die Belange regionaler Anbieter beachten. Die Förderung regional hergestellter Produkte soll die Wertschätzung für das Gebiet steigern und die lokale Wirtschaft voranbringen. An speziell entwickelten Siegeln und Dachmarken können die Besucher und Besucherinnen regionale Produkte erkennen. Das Konzept hat Erfolg – Produkte wie die „Spreewälder Gurke“ oder das „Rhönschaf“ sind inzwischen auch weit über die Biosphärenreservatsgrenzen hinaus vielen Menschen bekannt.

Die An- und Abreise ist ein wichtiger Aspekt bei der Betrachtung des nachhaltigen Tourismus. Ziel sollte es sein, den touristischen Verkehr in sensiblen Naturräumen vom Individualverkehr auf öffentliche Verkehrsmittel umzulenken, um so die CO2-Emmission zu senken. Auch im Urlaubsgebiet sollte der private PKW, wenn möglich stehengelassen und auf das öffentliche Verkehrsnetz zurückgegriffen werden. Natürliche Fortbewegungsmöglichkeiten wie zum Beispiel Wandern oder Radfahren sind zu bevorzugen. Zahlreiche Gebiete der Nationalen Naturlandschaften lassen sich bequem mit der Bahn erreichen. Durch diese umweltschonenden Maßnahmen kann jeder aktiv zum Schutz der Natur und zum Klimaschutz beitragen.

 

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