Nationalparks in Deutschland

Die Stiftung World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine internationale Naturschutzorganisation mit Sitz im schweizerischen Gland. Sie wurde 1961 als World Wildlife Fund von Wissenschaftlern, Politikern und Geschäftsleuten in der Schweiz ins Leben gerufen, um gegen die Zerstörung der Umwelt vorzugehen. Der Fokus lag damals auf dem Schutz einzelner gefährdeter Arten. In den darauffolgenden Jahren entstanden weltweit weitere Sektionen, unter anderem 1963 der WWF Deutschland, welcher heute in Berlin ansässig ist und derzeit rund 454.000 Mitglieder zählt.

Aufgrund einer stetigen Ausweitung des Aufgabenspektrums erfolgte 1986 die Umbenennung in World Wildlife Fund For Nature. Der WWF ist Mitglied der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources und engagiert sich in mehr als 100 Ländern für die Bewahrung der biologischen Vielfalt und der natürlichen Umwelt, die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, die Verringerung von Umweltverschmutzung sowie ein nachhaltiges Konsumverhalten. Die Schwerpunkte liegen auf der Erhaltung gefährdeter Ökosysteme, der Ausweisung von Schutzgebieten und dem Schutz gefährdeter Arten. Weitere Arbeitsfelder sind Klimaschutz und Landwirtschaft.

Der WWF sieht in der Ausweisung von Nationalparks eine wichtige Voraussetzung für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und ihrer Erhaltung für kommende Generationen. Demnach können neue Nationalparks einen großen Beitrag zum Erreichen des 2 %-Wildnis-Ziels der Bundesregierung leisten. Der WWF machte sich 2013 für den Nationalpark Schwarzwald stark und fordert die Ausweisung von Nationalparks im Steigerwald sowie in der Nord- und Ostsee.


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